„City“ Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug 16/12 – („City“ LHF 16/12)

Unser Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug ist das Standardeinsatzfahrzeug der Berliner Feuerwehr. Jede Wache verfügt über mindestens ein solches Fahrzeug, je nach Baujahr kann die Ausführung und Ausstattung aber abweichen. Das Fahrzeug wurde für die Großstadt konzipiert und ist somit in der „Schweizer Breite“ (2,30m Fahrzeugbreite) konzipiert, um so besser durch den Großstadtverkehr manövrieren zu können. Die Beladung ist für den Erstangriff in allen Bereichen ausgelegt. So stehen Mittel für Brände, Verkehrsunfälle, Tür-Öffnungen und viele andere Lagen bereit. Für die Brandbekämpfung stehen u.a. 1.200l Wasser und 100l Schaummittelkonzentrat zur Verfügung. Für das LHF 16/12 besteht keine DIN-Norm, da es sich um eine eigene Entwicklung der Berliner Feuerwehr handelt, welche 1984 im damaligen Westteil der Stadt began und auch zukünftig fortgeführt wird. Im Grunde kann man aber sagen, dass sich die Beladung des LHF 16/12 am früher bundesweit genormten LF 16/12 bzw. heute am (H)LF 20/16 orientiert bzw. mit diesen Fahrzeugtypen am nächsten vergleichbar ist.


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City LHF 16/12

Löschgruppenfahrzeug 16 Tragkraftspritze – (LF 16 TS)

Das LF 16 TS ist ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes der Bundesrepublik Deutschland. Für den Zweck des Katastrophenschutzes wurden diese Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr kostenlos vom Bund zur Verfügung gestellt. Die Berliner Feuerwehr verpflichtet sich dazu, die Fahrzeuge zu besetzen und einsatzbereit zu halten. Für diesen Zweck stellt die Berliner Feuerwehr Brandschutzbereitschaften (BSB) auf, welche aus mehreren Zügen aus Fahrzeugen des Katastrophenschutzes bestehen. Alarmiert werden können die BSB’s theoretisch zu Katastrophenschutzeinsätzen in der gesamten Bundesrepublik. Dies geschah u.a. auch zu den Hochwasserkatastrophen an Oder (1997), Elbe (2002) und Schwarze Elster (2010).


LF 16 TS
LF 16 TS